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Fallbeispiel 1
Fallbeispiel 2 Fallbeispiel 3 |
PATIENTENINFORMATION: Implantologie: die Disziplin in der Zahnheilkunde, die sich mit Implantaten beschäftigt Was ist ein Implantat, bzw. Zahnimplantat? In der Zahnheilkunde werden Implantate aus Titan eingesetzt um verloren gegangene Zähne zu ersetzen. Das Implantat ersetzt dabei die Zahnwurzel. Es wird in den Knochen eingesetzt und wächst nach einer bestimmten Einheilphase fest ein. Dann kann es zur Aufnahme einer Krone oder der Befestigung von anderem Zahnersatz dienen. Der Aufwand des Einsetzen des Implantates (Die Implantation) ist vom chirurgischen Aufwand ähnlich einer chirurgischen Zahnentfernung. Man kann eine unkomplizierte Implantation in der Regel in Lokalanästhesie durchführen, auch wenn mehrere Implantate eingesetzt werden. Wie sind die Erfahrungen mit Implantaten? Wie lange halten Implantate? Implantate werden seit den sechziger Jahren bei Patienten eingesetzt. Die klinischen Erfahrungen mit dieser Methode sind heute also sehr groß, aber auch sehr gut. Was tun wenn zu wenig Knochen vorhanden ist um ein Implantat zu setzen? Heute kann man in fast jeder Situation Implantate einsetzen, dazu muss manchmal im Vorfeld Knochen aufgebaut werden. Es gibt Knochenersatzmaterialien, die den verloren gegangenen Knochen ersetzen. Diese Materialien sind dem natürlichen Knochen sehr ähnlich und werden vom Körper in eigenen Knochen umgebaut oder in neu gebildeten Knochen eingebaut. Je nach Situation kann es auch notwendig sein eigenen Knochen zu verpflanzen. Dazu kann man Knochen aus dem Unterkiefer entnehmen, etwa im Bereich der Weisheitszähne oder aus dem Kinn. Dieser Knochen dient als Aufbaumaterial und wächst mit dem örtlichen Knochen zusammen. Nur in Extremfällen ist es notwendig Knochen aus dem Becken zu entnehmen. Ist ein Implantat für jeden Patienten geeignet? Es gibt verschiedene Risikofaktoren die zu Komplikationen nach Implantation, bis hin zum Implantatverlust, führen können. Dazu zählt ein schlecht eingestellter Diabetes (Zuckerkrankheit), Erkrankungen die mit der regelmäßigen Einnahme von Cortison einhergehen, und verschiedene andere ernste Erkrankungen. Auch das Rauchen und schlechte Mundhygiene sind Risikofaktoren für den Erfolg von Implantaten.
Diese Informationen werden zur Verfügung gestellt von der Gemeinschaftspraxis Dres. Happe |